News & Statements


  • IGVW wird Berufsverband
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    Die Gründungsverände der Interessengemeinschaft Veranstaltungstechnik haben gemeinsam einen weiteren wichtigen Schritt zur Professionalisierung ihrer Branchenarbeit beschlossen. EVVC, DTHG, FAMAB, VPLT und der Deutsche Bühnenverein werden die IGVW künftig als gemeinsamen Berufsverband e.V. etablieren. Weitere Verbände und Organisationen werden zur Mitarbeit eingeladen.

    Die Interessengemeinschaft der Veranstaltungswirtschaft steht für die Koordinierung und Bündelung von gemeinsamen Interessen der Verbände der Kreativ- und Veranstaltungsbranche. Ihr Ziel ist vor allem die Erstellung von Qualitätsstandards (Branchenstandards) als Instrument der Qualitätssicherung in der Veranstaltungsbranche. Zu aktuellen Entwicklungen der Branche äußert sich die IGVW in Pressemitteilungen oder Stellungnahmen und wirkt so auch auf politische Entscheidungsträger ein.

    Die Vertreter der Verbände bilden das IGVW-Gremium, an dessen regelmäßigen Sitzungen auch Vertreter weiterer Förder-Verbände und Organisationen teilnehmen können. Für die Qualitätssicherung und der fachlichen Bewertung der IGVW-Aktivitäten ist ein aus Gremiumsmitgliedern berufender Fachausschuss zuständig. Die Erarbeitung von Qualitätsstandards und Informationen erfolgt in der Regel durch vom Gremium eingesetzte Arbeitsgruppen.

    Branchenstandards geben Orientierungshilfen und Handlungsempfehlungen für die Oberbegriffe Organisation (SQ O), Praxis (SQ P) und Qualifizierung (SQ Q) sowie der Sicherheit. Dabei sind spezielle Themen wie Arbeits- und Gesundheitsschutz, Qualifikation, Aus- und Weiterbildung sowie kaufmännischen Rahmenbedingungen, aber auch übergreifende Standards zu den genannten oder weiteren Fachgebieten der Veranstaltungswirtschaft (zum Beispiel Risikomanagement) im Fokus.
  • IGVW Qualitätsstandard - Elektrofachkräfte für Veranstaltungstechnik (SQ Q1) steht jetzt in der überarbeiteten Version 2, Juni 2016 zu Verfügung
    Auf Grund der Stellungnahme der DGUV zu den Qualifikationsanforderungen für Elektrofachkräfte, in der für die Veranstaltungsbranche Stellung bezogen wurde zu der Qualifikation von Personen, die elektrotechnische Arbeiten in der Veranstaltungs- und Produktionstechnik durchführen, fasste das Gremium der IGVW den Beschluss, den Qualitätsstandard „Elektrofachkräfte für Veranstaltungstechnik“ nach der Dreijahresfrist zu überarbeiten und dabei gleichzeitig ein Upgrade-Modul zu entwickeln, das Absolventen der Weiterbildungsmaßnahme nach SR 4.0 vom 14.2.2005 die Möglichkeit bietet, die erworbene Qualifikation an den SQ Q1 anzupassen.
    Das Upgrade-Modul richtet sich auch an Absolventen des Ausbildungsberufes Fachkraft für Veranstaltungstechnik, weil nach Meinung der Berufsgenossenschaften die bisher gültige Ausbildungsverordnung die Qualifikationsanforderungen nach SQ Q1 nicht vollumfänglich abbildet.
    Der SQ Q1 wurde vom zuständigen Arbeitskreis der IGVW (DTHG, EVVC, FAMAB und VPLT) in Abstimmung dem DGUV Sachgebiet „Elektrotechnik und Feinmechanik“ (BG ETEM) und dem Sachgebiet „Bühnen und Studios“ (VBG) sowie dem Arbeitskreis der Sicherheitsingenieure von ARD.ZDF.medienakadamie, ARTE, Bavaria, BR, DeutschlandRadio, DW, HR, IRT, MDR, Mediengruppe RTL Deutschland, NDR, RBB, ORF, RB, RBT, SF, SR, SRG-SSR, Studio Hamburg, SWR, WDR, ZDF und dem Bundesverband Beleuchtung/Bühne (BVB) überarbeitet. Das Upgrade Modul wurde als Anhang II dem Qualitätsstandard angefügt.
    Die Weiterbildung nach IGVW SQ Q1 beinhaltet im Theorieteil Übungen und Unterricht mit insgesamt 276 Unterrichteinheiten und im Praxisteil mindestens 800 Stunden nachgewiesene praktische Tätigkeiten in der Elektrotechnik in den vorausgegangenen 36 Monaten unter Aufsicht einer Elektrofachkraft.
    Das Upgrade Modul vertieft die in der Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik oder im VPLT SR 4.0 erworbenen Kompetenzen in einem Zeitrahmen von 90 UE für Theorie oder Übung.
    Sowohl nach Abschluss der Weiterbildung nach SQ Q1 als auch nach Teilnahme am Upgrade Modul werden die Teilnehmer in einer Prüfung, die für beide Weiterbildungsmaßnahmen gleich ist, nachweisen, dass sie die wesentlichen fachlichen Voraussetzungen mitbringen, um mit elektrotechnischen Arbeiten in der Veranstaltungs- und Produktionstechnik beauftragt zu werden.
    Die Weiterbildung nach SQ Q1 wird von den bekannten Bildungseinrichtungen durchgeführt; Bildungseinrichtungen, die nach IGVW SQ Q1 Weiterbildungsmaßnahmen durchführen werden auf der Internetseite der IGVW veröffentlicht. Eine erste Textfassung des Qualitätsstandards ist bereits auf der IGVW Internetseite zu finden.
    St. Wendel 13.6.2016 Koordinator IGVW
  • SQQ2 Update
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    In der SQ Q2 Datenbank der IGVW sind seit 2013 über 200 Kolleginnen und Kollegen mit mehrjähriger Erfahrung in der Veranstaltungstechnik zu finden, die nach den Vorgaben des Qualitätsstandards „ Sachkunde für Veranstaltungsrigging“ SQ Q2 weitergebildet und geprüft sind. Auftraggeber haben die Möglichkeit diese Datenbank zu nutzen und bei der Beauftragung geeigneter Fachkräfte ihrer Auswahlverantwortung gerecht zu werden. Der IGVW Fachausschuss Qualität hat im vergangenen Jahr mit der Überarbeitung des
    SQ Q2 begonnen.

    Ziel der IGVW Qualitätsstandards (SQ = Standard der Qualität/Standard of Quality) ist es, das erforderliche Qualitätsniveau von Dienstleistungen in der Veranstaltungswirtschaft zu definieren. Sie berücksichtigen die aktuelle Rechtslage zum Zeitpunkt der Veröffentlichung und beschreiben auf dieser Grundlage die speziellen Arbeitsverfahren und notwendigen Kompetenzen in der Veranstaltungswirtschaft. Sie enthalten eine Übersicht der anzuwendenden Rechtsgrundlagen, Normen und Anforderungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz.

    Der novellierte Standard für die Ausbildung im Veranstaltungsrigging ist nun fertiggestellt, mit Vertretern der Branchenverbände und der Bildungseinrichtungen im Einspruchsverfahren diskutiert und wird am 1.4.2017 in Kraft gesetzt. Ziel der zweiten Überarbeitung nach 12 Jahren ist eine weitere Verbesserung der für die Sicherheit aller bei einer Veranstaltung so wichtigen und verantwortungsvollen Tätigkeit der Rigger durch schärfen der Ausbildungsinhalte und durch ausräumen vorhandener Interpretationsspielräume bei der Zulassung zu den Weiterbildungskursen. Neben einer Präzisierung der Zugangsvoraussetzungen wurden nun auch die Prüfungsthemen und die zu deren Bearbeitung vorgegebene Mindestzeit in den Qualitätsstandard aufgenommen. Geändert hat sich auch etwas bei den Nachweisen, die regelmäßig zum Erhalt der Qualifikation als Sachkundiger im erworbenen Level vorzulegen sind. Die im Qualitätsstandard (SQ Q2) geforderten Einsatztage mit Riggingtätigkeiten sowie die riggingspezifische Schulung oder Unterweisung werden ab 1.4.2017 jährlich nachzuweisen sein. Damit wird der Forderung nach den für die Ausübung dieser verantwortungsvollen Tätigkeit so wichtigen aktuellen Kenntnisse und praktischen Erfahrungen Rechnung getragen. Bearbeitet und neu beschrieben sind auch die Qualifizierungsstufen und die damit verbundenen Tätigkeiten sowie die Qualifizierungsinhalte des jeweiligen Levels. Den jetzt auch inhaltlich klarer gegliederten SQ Q2 findet man ab dem 1. April zum Download auf der IGVW Internetweite www.igvw.de. Dort sind auch diejenigen Bildungseinrichtungen gelistet, die sich gegenüber der IGVW verpflichtet haben, nach dem Qualitätsstandard Q2 auszubilden. Der SQ Q2 aus dem Jahre 2013 wird am 31.3.2017 außer Kraft gesetzt.

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