Auf der Stage|Set|Scenery trifft sich die Theater- und Veranstaltungswirtschaft

Auf der Stage|Set|Scenery trifft sich die Theater- und Veranstaltungswirtschaft
Internationale Fachmesse und Kongress vom 20. bis 22. Juni in Berlin
Ob Innovationen im Bereich Bühnen-, Licht-, und Tontechnik, Fragen rund um die Sicherheit bei Produktionen oder die neuesten Trends in Sachen Ausstattung, Maske und Kostüm – bei der Stage|Set|Scenery, die zum zweiten Mal in Berlin vom 20. bis 22. Juni 2017 stattfindet und von der Messe Berlin in Kooperation mit der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft (DTHG) durchgeführt wird, steht wieder ein breites Themenspektrum auf dem Programm. Erwartet werden rund 300 Aussteller aus mehr als 20 Ländern und 7.000 Fachbesucher. In den Hallen 19 bis 23 und im Palais am Funkturm treffen alle Bereiche zusammen, die für eine erfolgreiche Produktion wichtig sind: Architektur, Fachplanung, Bühnen-, Licht-, Ton-, Video- und Medientechnik, Maschinenbau sowie Maske, Kostümdesign, Dekorationsbau, Event-Services, Studio-, Ausstellungs- und Museumstechnik. „Die Stage|Set|Scenery ist für alle Gewerke der ideale Ort, um sich über internationale Standards in der Veranstaltungstechnik auszutauschen und nach gemeinsamen Lösungen zu suchen, um eine Produktion zum Erfolg zu führen“, so Hubert Eckart, Geschäftsführer der DTHG.
“It’s all about the process” - International Stage Technology Conference
So steht die International Stage Technology Conference unter dem Motto: „It’s all about the process: Architects, Theatre Consultants, Operators – who manages cultural projects?“ In einer international hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion werden die Prozesse, deren Verzahnung und ökonomische Abhängigkeiten einer entwicklungsintensiven Industrie - von der Idee bis zur Schlüsselübergabe einer Spielstätte - beleuchtet, die Architekten, Planer und Projektsteuerer von Spielstätten vor große Aufgaben stellt.
Die International Stage Technology Conference findet am 20. und 22. Juni begleitend zur Messe statt. Als Sprecher konnten u.a. so renommierte Architekten und Consultants wie Prof. Meinhard von Gerkan vom Architekturbüro gmp, David Staples von Theatre Projects Consultants, Andy Hayles von CHARCOALBLUE, Jörg Kümmel von Müller-BBM und Reinhold Daberto von theapro gewonnen werden.

Von LightLab bis Safety in Action-Bühne – Highlights auf der Messe
Ein besonderer Schwerpunkt liegt bei der Stage|Set|Scenery auf der Bühnen- und Steuerungstechnologie – daher wird es in Halle 21 an allen drei Messetagen unter dem Thema „Excellence in Stage Technology“ Workshops, Round Tables und Präsentationen geben. Im Umfeld präsentiert sich das internationale Who is Who der Branche mit Firmen wie Bosch Rexroth, City Theatrical, HOAC, SBS Bühnentechnik, TAIT Stage Technolgies, Trekwerk und Waagner-Biro Austria Stage Systems.

Erstmals können Fachbesucher in einem 200 Quadratmeter großen LightLab in Halle 20 aktuelle Fragestellungen rund um die Themen Licht, Projektion und Netzwerk diskutieren und Tipps und Tricks für Ihren Berufsalltag mitnehmen. Kuratiert wird das LightLab vom international renommierten Lichtdesigner Manfred "Ollie" Olma von der Firma mo2 design. Gebaut wurde das LightLab mit Unterstützung der Firma Nüssli Deutschland. Der Bund der Szenografen bietet passend zum Thema Licht am 22. Juni ein Symposium „Lichtdesign und Bühnenbild mit Yaron Abulafia“ in Halle 23 an. Ein geführter Messerundgang durch die Halle 20 führt Interessierte direkt zu den Ständen der Aussteller aus dem Lichtbereich wie z.B. ADB Stagelight, ARRI, CAST, ETC – Electronic Theatre Controls, JB Lighting, Lightpower und Robe lighting.

Im 110 Quadratmeter großen SoundLab in Halle 22 dreht sich alles um die Themen Audio, Akustik und Beschallungstechnik. Fachbesucher können sich live vom Klang modernster Audiotechnologien überzeugen und die neuesten Entwicklungen und Lösungen mit Experten diskutieren. Das SoundLab wurde in Kooperation mit der DTHG, GERRIETS, KS Beschallungstechnik, Müller-BBM, SALZBRENNER media und Sennheiser Vertrieb und Service entwickelt. Im ebenfalls in die Halle 22 integrierten Round Table zum Thema „Sound“ erwarten das Publikum an allen drei Messetagen Produktpräsentationen und z.B. das Treffen der deutschen Theaterinspizienten.

In Halle 23 steht das Thema Sicherheit bei Produktionen im Fokus: Die dortige Safety in Action-Bühne behandelt in einem breiten Spektrum Gefährdungsschwerpunkte und Präventionsmaßnahmen und bietet Informationen und Praxishilfen für die sicherheitsgerechte Organisation und Durchführung von Produktionen an. Highlights sind hier der Brandschutzdialog am 20. Juni und am 21. Juni ein Workshop der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) zum Thema Tanzprävention und eine internationale Expertenrunde zum Thema SIL3.

Im Anatomischen Theater, das von der DTHG nach Entwürfen der Hochschule für Bildende Künste Dresden und mit Unterstützung der Unternehmen CAST, ETC – Electronic Theatre Controls und Lichtblick entwickelt wurde, präsentieren sich an allen drei Messetagen zahlreiche Hochschulen, Fachhochschulen sowie Aus- und Weiterbildungseinrichtungen aus dem In- und Ausland dem Nachwuchs der Branche mit Vorträgen, Präsentationen, Workshops und anderen Diskussionsformaten.

Am 23. Juni – einen Tag nach der Messe - stehen Exkursionen auf dem Programm, beispielsweise zu den TV-Studios des rbb nach Potsdam-Babelsberg, zur Elbphilharmonie nach Hamburg oder zur Barenboim-Said Akademie. Anlässlich des 500. Jahrestages der Reformation geht es zudem nach Wittenberg, wo ein 360°-Panorama die Ereignisse in Wittenberg, als Martin Luther seine 95 Thesen zur Reform der Kirche veröffentlichte, effektvoll in Szene setzt.

Darüber hinaus bietet die Gesellschaft der Theaterkostümschaffenden (GTKos) im Palais am Funkturm eine dreitägige Tagung für Kostümschaffende an. Am 21. Juni wird es zudem einen geführten Messerundgang zum Thema Museums- und Ausstellungstechnik geben.

Verleihung der Weltenbauer.Awards und Stage|Set|Scenery Night
Mit dem Weltenbauer.Award zeichnet die DTHG am 20. Juni im Palais am Funkturm die originellsten bühnentechnischen Lösungen aus dem Theater-, Musical- und Show-Bereich aus den Jahren 2015 bis 2017 aus. Für den talentierten Nachwuchs wird erstmals der Weltenbauer.Youngsters Award vergeben: Dieser zeichnet kreative Ideen für eine Inszenierung von "Romeo und Julia" aus.

Für alle die in sommerlich entspannter Atmosphäre feiern und networken möchten, findet am 21. Juni 2017 ab 18:30 Uhr die Stage|Set|Scenery Night mit 1.000 erwarteten Gästen im Palais am Funkturm statt.
www.stage-set-scenery.de



SQQ2 Update

In der SQ Q2 Datenbank der IGVW sind seit 2013 über 200 Kolleginnen und Kollegen mit mehrjähriger Erfahrung in der Veranstaltungstechnik zu finden, die nach den Vorgaben des Qualitätsstandards „ Sachkunde für Veranstaltungsrigging“ SQ Q2 weitergebildet und geprüft sind. Auftraggeber haben die Möglichkeit diese Datenbank zu nutzen und bei der Beauftragung geeigneter Fachkräfte ihrer Auswahlverantwortung gerecht zu werden. Der IGVW Fachausschuss Qualität hat im vergangenen Jahr mit der Überarbeitung des
SQ Q2 begonnen.

Ziel der IGVW Qualitätsstandards (SQ = Standard der Qualität/Standard of Quality) ist es, das erforderliche Qualitätsniveau von Dienstleistungen in der Veranstaltungswirtschaft zu definieren. Sie berücksichtigen die aktuelle Rechtslage zum Zeitpunkt der Veröffentlichung und beschreiben auf dieser Grundlage die speziellen Arbeitsverfahren und notwendigen Kompetenzen in der Veranstaltungswirtschaft. Sie enthalten eine Übersicht der anzuwendenden Rechtsgrundlagen, Normen und Anforderungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Der novellierte Standard für die Ausbildung im Veranstaltungsrigging ist nun fertiggestellt, mit Vertretern der Branchenverbände und der Bildungseinrichtungen im Einspruchsverfahren diskutiert und wird am 1.4.2017 in Kraft gesetzt. Ziel der zweiten Überarbeitung nach 12 Jahren ist eine weitere Verbesserung der für die Sicherheit aller bei einer Veranstaltung so wichtigen und verantwortungsvollen Tätigkeit der Rigger durch schärfen der Ausbildungsinhalte und durch ausräumen vorhandener Interpretationsspielräume bei der Zulassung zu den Weiterbildungskursen. Neben einer Präzisierung der Zugangsvoraussetzungen wurden nun auch die Prüfungsthemen und die zu deren Bearbeitung vorgegebene Mindestzeit in den Qualitätsstandard aufgenommen. Geändert hat sich auch etwas bei den Nachweisen, die regelmäßig zum Erhalt der Qualifikation als Sachkundiger im erworbenen Level vorzulegen sind. Die im Qualitätsstandard (SQ Q2) geforderten Einsatztage mit Riggingtätigkeiten sowie die riggingspezifische Schulung oder Unterweisung werden ab 1.4.2017 jährlich nachzuweisen sein. Damit wird der Forderung nach den für die Ausübung dieser verantwortungsvollen Tätigkeit so wichtigen aktuellen Kenntnisse und praktischen Erfahrungen Rechnung getragen. Bearbeitet und neu beschrieben sind auch die Qualifizierungsstufen und die damit verbundenen Tätigkeiten sowie die Qualifizierungsinhalte des jeweiligen Levels. Den jetzt auch inhaltlich klarer gegliederten SQ Q2 findet man ab dem 1. April zum Download auf der IGVW Internetweite www.igvw.de. Dort sind auch diejenigen Bildungseinrichtungen gelistet, die sich gegenüber der IGVW verpflichtet haben, nach dem Qualitätsstandard Q2 auszubilden. Der SQ Q2 aus dem Jahre 2013 wird am 31.3.2017 außer Kraft gesetzt.

IGVW Qualitätsstandard - Elektrofachkräfte für Veranstaltungstechnik (SQ Q1) steht jetzt in der überarbeiteten Version 2, Juni 2016 zu Verfügung

Auf Grund der Stellungnahme der DGUV zu den Qualifikationsanforderungen für Elektrofachkräfte, in der für die Veranstaltungsbranche Stellung bezogen wurde zu der Qualifikation von Personen, die elektrotechnische Arbeiten in der Veranstaltungs- und Produktionstechnik durchführen, fasste das Gremium der IGVW den Beschluss, den Qualitätsstandard „Elektrofachkräfte für Veranstaltungstechnik“ nach der Dreijahresfrist zu überarbeiten und dabei gleichzeitig ein Upgrade-Modul zu entwickeln, das Absolventen der Weiterbildungsmaßnahme nach SR 4.0 vom 14.2.2005 die Möglichkeit bietet, die erworbene Qualifikation an den SQ Q1 anzupassen.
Das Upgrade-Modul richtet sich auch an Absolventen des Ausbildungsberufes Fachkraft für Veranstaltungstechnik, weil nach Meinung der Berufsgenossenschaften die bisher gültige Ausbildungsverordnung die Qualifikationsanforderungen nach SQ Q1 nicht vollumfänglich abbildet.
Der SQ Q1 wurde vom zuständigen Arbeitskreis der IGVW (DTHG, EVVC, FAMAB und VPLT) in Abstimmung dem DGUV Sachgebiet „Elektrotechnik und Feinmechanik“ (BG ETEM) und dem Sachgebiet „Bühnen und Studios“ (VBG) sowie dem Arbeitskreis der Sicherheitsingenieure von ARD.ZDF.medienakadamie, ARTE, Bavaria, BR, DeutschlandRadio, DW, HR, IRT, MDR, Mediengruppe RTL Deutschland, NDR, RBB, ORF, RB, RBT, SF, SR, SRG-SSR, Studio Hamburg, SWR, WDR, ZDF und dem Bundesverband Beleuchtung/Bühne (BVB) überarbeitet. Das Upgrade Modul wurde als Anhang II dem Qualitätsstandard angefügt.
Die Weiterbildung nach IGVW SQ Q1 beinhaltet im Theorieteil Übungen und Unterricht mit insgesamt 276 Unterrichteinheiten und im Praxisteil mindestens 800 Stunden nachgewiesene praktische Tätigkeiten in der Elektrotechnik in den vorausgegangenen 36 Monaten unter Aufsicht einer Elektrofachkraft.
Das Upgrade Modul vertieft die in der Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik oder im VPLT SR 4.0 erworbenen Kompetenzen in einem Zeitrahmen von 90 UE für Theorie oder Übung.
Sowohl nach Abschluss der Weiterbildung nach SQ Q1 als auch nach Teilnahme am Upgrade Modul werden die Teilnehmer in einer Prüfung, die für beide Weiterbildungsmaßnahmen gleich ist, nachweisen, dass sie die wesentlichen fachlichen Voraussetzungen mitbringen, um mit elektrotechnischen Arbeiten in der Veranstaltungs- und Produktionstechnik beauftragt zu werden.
Die Weiterbildung nach SQ Q1 wird von den bekannten Bildungseinrichtungen durchgeführt; Bildungseinrichtungen, die nach IGVW SQ Q1 Weiterbildungsmaßnahmen durchführen werden auf der Internetseite der IGVW veröffentlicht. Eine erste Textfassung des Qualitätsstandards ist bereits auf der IGVW Internetseite zu finden.
St. Wendel 13.6.2016 Koordinator IGVW

International Stage Technology Conference 2015 im Rahmen der Stage|Set|Scenery vom 9. bis 11. Juni 2015 – Das Programm im Überblick



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Berlin, 16. April 2015 – Zum Wissens- und Erfahrungsaustausch werden sich Fachleute aus aller Welt vom 9. bis 11. Juni 2015 auf der dreitägigen International Stage Technology Conference treffen. Insgesamt umfasst die von der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft (DTHG) organisierte internationale Konferenz rund 130 Veranstaltungen, die simultan in Deutsch und Englisch übersetzt werden und die Themen Theaterplanung, Szenographie und Gestaltung, Maske, internationale Projekte, Ausstellungsgestaltung und Museumstechnik, Medientechnik und Nachhaltigkeit, Sicherheit, Bühnentechnik, Tontechnik sowie Lichttechnik abdecken. Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, wird mit ihrer Keynote am 9. Juni 2015 um 11.30 Uhr das Symposium, das unter dem Motto „Theater & Kulturräume – urbane Stadtzentren und deren kontinuierliche Metamorphose und kulturelle Anpassung im 21. Jahrhundert“ steht, eröffnen. Im Verlauf des Symposiums werden verschiedene Theaterneubau- und Sanierungskonzepte vorgestellt, wie die von Stuttgart, Dresden, Karlsruhe, London und Hamburg. Diese Projekte verdeutlichen die veränderten Ansprüche, die im 21. Jahrhundert an die Funktion des Theaters, als wichtiger Teil urbaner Stadtzentren, gestellt werden. Am 10. Juni 2015 begrüßt die Staatsministerin für Kultur und Medien Prof. Monika Grütters um 11.15 Uhr mit einer Keynote die Teilnehmer der Sektion „Internationale Projekte“ unter dem Motto „Deutsche Kultur im Ausland - eine Erfolgsgeschichte deutscher Theatertechnik.“ In der Sektion werden beispielsweise die neuen Musentempel Asiens, die Planungen der neuen Oper in Dubai, des West Kowloon Culture Districts, der Opera Europe und des Stavanger Konzerthauses vorgestellt.
Szenografie und Gestaltung sind zwei neue thematische Schwerpunkte innerhalb des Kongressprogrammes. In Vorträgen von Bühnenbildnern werden heutige Anforderungen an eine zunehmende Flexibilisierung des Theaterraumes ebenso deutlich, wie auch Gedanken über das Thema Nachhaltigkeit bei der Herstellung von Dekorationen und Kostümen.
In Kooperation mit dem Verband der Szenografen wird es darüber hinaus ein Roundtable zum Thema Szenografie und Szenografen am 11. Juni 2015 geben.

Eng mit diesem Themenbereich ist der Schwerpunkt Ausstellungsgestaltung und Museumstechnik verbunden. Dazu wird es Vorträge, beispielsweise über die Gestaltung des Deutschen Pavillons auf der nächsten EXPO in Mailand sowie über den Wandel von Museen zu interaktiven Erlebnisparks geben.
Ergänzt wird dieser Themenbereich durch eine besondere neue Ausstellungs- und Präsentationsfläche. Das Bayreuther Barocktheatermodell der Initiative TheaterMuseum Berlin e.V. wird gemeinsam mit der Ausstellung „Der Villinger Kulissenfund - barocker Bühnenzauber aus dem Kloster" zu sehen sein. Hier sind an allen drei Messetagen Präsentationen historischer Theatertechnik vorgesehen. Abgerundet wird das Programm durch einen Rundgang zur Museums- und Ausstellungstechnik am 10. Juni 2015.
Das anatomische Theater der Bühnenbildnerinnen Raissa Kankelfritz und Annamaria Münzer (Hochschule der Bildenden Künste Dresden) ist ein dem Globe Theatre nachempfundenen Rundbau für 75 Zuschauer. In diesem besonderen Raum in der Halle 4 werden spezielle Workshops und Präsentationen zum Thema Maske, Theatermalerei, Theaterplastik, aber auch das Sezieren eines Kettenzuges und am 9. Juni 2015 abends ein spezielles multimediales Konzert stattfinden. Am 11. Juni 2015 ist außerdem eine besondere Präsentation zum Thema Augmented Reality für Theaterproduktionen – Stichwort Google Glasses – vorgesehen. Ergänzt wird dieser Schwerpunkt durch Vorträge und Präsentationen aus dem Bereich Medientechnik. Neue Technologien für Video-, LED- und Multimedia-Anwendungen stehen ebenso auf dem Programm wie ein Vortrag über die zukünftigen technischen Möglichkeiten von Inspizientenpulten und ein Treffen der Inspizienten am 11. Juni 2015. Traditionell nimmt der Bereich der Bühnentechnik einen breiten Raum ein. Hier stehen Fragen im Mittelpunkt wie: Welche Rolle spielen heute hydraulische Antriebe? Welche neuen Entwicklungen gibt es bei den Hubpodien? Welche Anforderungen werden heute an Bühnenböden gestellt? Und: Welche neuen Ansätze gibt es für die Obermaschinerie? Das Thema Lichttechnik ist von verschiedensten Vorträgen zum Thema LED-Licht geprägt. Dabei geht es sowohl um technische als auch künstlerische Aspekte. So geht es zum Beispiel in einem Vortrag um die Auswirkung von LED-Licht auf die Arbeit des Bühnen- und Kostümbildners. Spektakuläre Programmpunkte erwarten den Besucher in der Halle 3 auf der „Safety in Action-Bühne“. Das Thema Sicherheit wird dabei unter verschiedenen Aspekten beleuchtet. Ein Highlight sind Live-Lastmessungen bei artistischen Darbietungen unter dem Motto „Inszenierte Atemlosigkeit“ und „Die Leichtigkeit des Trapezes“. Darüber hinaus sind unter anderem Veranstaltungen zu Crowd Control, Electronic Conterweight Assistance und Besucherzählung geplant. Ein weiterer Höhepunkt wird das SoundLab in der Messehalle 3 sein. An allen drei Tagen präsentieren die Firmen Sennheiser, Shure, Müller-BBM, KS Audio und Gerriets Neuheiten und laden zum Hören ein. Ebenso werden die Themen „Zukunft der Funkfrequenzen“ und die anstehende „zweite Digitale Dividende“ im Rahmen der Konferenz vertreten sein. Wie Audio-, Licht- und Studiotechnologien in der Praxis eingesetzt werden, können Fachbesucher im Rahmen eines Exkursionsprogramms in verschiedenen Studios und Veranstaltungsstätten hautnah erleben. Am Nachmessetag, dem 12. Juni 2015, werden Exkursionen zum Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), zum Art Department Studio Babelsberg und zu Big Image Systems, zum Friedrichstadtpalast und zur Baustelle der Staatsoper Unter den Linden angeboten. Das vollständige Programm der International Stage Technology Conference finden Sie hier.

Neues zur ProLight + Sound 2013

Die Interessengemeinschaft Veranstaltungswirtschaft, IGVW, nutzt die diesjährige Prolight + Sound, die vom 10. bis 13. April in Frankfurt stattfindet um gleich mehrere Veränderungen publik zu machen.
Augenfällig ist dabei das neue Logo des Verbände-Verbundes, dass von dem Hannoveraner Markenexperten Rainer Schilling entwickelt wurde. „Wir freuen uns über den neuen, modernen aber nicht modischen Auftritt der Interessengemeinschaft“, so der neu ernannte IGVW-Koordinator Dietmar Bläs.
Doch nicht nur optisch gibt es Neues. Mit der Überarbeitung des IGVW-Qualitätsstandards „Sachkunde für Veranstaltungsrigging“ (SQ Q2) ist der IGVW-Ausweis eingeführt worden. Jeder Sachkundige, der die Qualifikation des Levels 1, 2 oder 3 bestanden hat, kann seine Befähigung mit einem Ausweis belegen. Via QR-Code auf dem Ausweis kann sich der Auftraggeber über die Qualifikation der Person informieren. Die Zeiten, als Kopien von Zeugnissen mit auf die Baustelle genommen werden mussten, um bestimmte Tätigkeiten ausführen zu können, sind damit endgültig passé.
Der überarbeitete SQ Q2 ist ab dem 10. April verfügbar. Interessierte können ihn während der Prolight + Sound auf den Ständen von VPLT, DTHG(Galleria 0) und EVVC erhalten. Während der Messelaufzeit und für Mitglieder ist der Standard kostenlos, Externe zahlen für das 24 seitige Kompendium 12,00 Euro.
Pressekontakt:
Dietmar Bläs
Gregor-Wolf Str.5
66606 St. Wendel
Tel. 06851 6625
Fax. 06851 8060177
Email: koordinator@igvw.de

05 March 2017
26 February 2017
31 July 2016
24 May 2015
31 March 2013
24 March 2013
20 January 2013
12 February 2012
30 October 2011
11 September 2011
04 September 2011
07 August 2011
26 June 2011
03 April 2011
26 December 2010
12 December 2010
07 November 2010
03 October 2010
27 June 2010
28 March 2010
28 February 2010
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